Anmelden Sitemap
   
  Suchen
Milchhandel
Mengenmanagement
Börse Basismenge
Genossenschaftsberatung
Zugriff auf Milchdaten
Medien
Milch-Info
Über uns
Offene Stellen
Downloads
Statistiken
Kontakt




  
News
PO LOBAG führt neues Mengenreglement ein
 
27.10.2011 :: Anzahl Views: 607

Die Delegierten der PO LOBAG beschlossen mit grossem Mehr die Einführung eines Monatsabrechnungssystems als Ergänzung zur bisherigen Jahresabrechnung. Damit verfügt die PO LOBAG über ein zeitgerechtes Mengenmanagement, welches dem grossen Verbandsgebiet mit seinen vielfältigen Strukturen gerecht wird. Die weitere Mitgliedschaft innerhalb der BO Milch machten die Delegierten abhängig von der Umsetzung der von den grössten PO’s geforderten Reformen innerhalb der BO Milch.

Die ausserordentliche Delegiertenversammlung zum Beschluss über ein neues Mengenmanagement mit Monats- und Jahresabrechnung wurde bereits im Frühjahr angekündigt. In der Zwischenzeit haben der Vorstand und die Kommissionen Milchhandel und Käsereimilch intensiv an der finalen Ausarbeitung mitgewirkt. Anschliessend wurden an drei grossen Informationsveranstaltungen die Milchproduzenten informiert. An der heutigen Delegiertenversammlung (27. Oktober 2011) genehmigten die Delegierten die nötige Statuten- und Reglementanpassung mit jeweils grossem Mehr. Damit haben sie sich für ein modernes, flexibles Mengenmanagement entschieden, welches den vielfältigen Betriebsstrukturen im Verbandsgebiet gerecht wird.

Die Milchproduzenten der LOBAG Milch AG können nun für das Jahr 2012 wählen, ob sie das Monatsabrechnungssystem oder weiterhin das Jahresabrechnungssystem bevorzugen. Um diesen Entscheid zu fällen, steht den Produzenten eine Kalkulationshilfe zur Verfügung, mit welcher sie ihren Betrieb abbilden können. Die Systemwahl gilt für ein Jahr und kann einmal pro Jahr, jeweils aufs neue Kalenderjahr, angepasst werden.

Neben dem Systemwechsel wurde das unbefriedigende Funktionieren der BO Milch thematisiert. Der Milchring Brandis machte seinem Unmut mit dem Antrag Luft, dass die PO LOBAG sofort aus der BO Milch austreten soll und die Produzenten die Mengensteuerung selber in die Hand nehmen sollen. Dem gegenüber beantragte der Vorstand, einen Austritt von der Umsetzung der Reform innerhalb der BO Milch abhängig zu machen. Zusammen mit den grössten PO’s fordert die PO LOBAG insbesondere, dass gefällte Entscheide von allen Mitgliedern umgesetzt werden (sonst Ausschluss), jede Familie ihre Vertreter selber wählen kann, die Geschäftsführung gestärkt wird und der A-Richtpreis nicht unterschritten werden darf.

Sollten bis Ende Dezember diese Forderungen von der BO Milch nicht umgesetzt werden, treten die vier grössten PO’s geschlossen aus der BO Milch aus.

Bei der Abstimmung über die beiden Anträge gaben die Delegierten dem Antrag des Vorstandes im Verhältnis drei zu eins den Vorzug. Damit hat die Delegiertenversammlung dem Vorstand und den Kommissionen der PO LOBAG die Vollmacht erteilt, per Ende Jahr auszutreten, sofern die Reformen innerhalb der BO Milch nicht zustande kommen.

 
 
Zurück zur Übersicht
 
  
 
  
  LOBAG Milch AG, Forelstrasse 1, 3072 Ostermundigen, milch@lobag.ch

Disclaimer/Impressum